Tuesday, 02. März 2021

Innsbruck ist das Herz der Alpen - die Altstadt das Herz Innsbrucks

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Statement vom 15.04.2019

Es sind Informationen im Umlauf, daß nun doch schon 2020 mit der Sanierung der Versorgungs- bzw. Abwasserleitungen in der Altstadt begonnen werden soll. 

Aus diesem Grund dürfen wir um eine möglichst zeitnahe und vollumfängliche Informationsveranstaltung bitten. Betriebe, die vor so einer Herausforderung stehen, können sich nicht von einem Tag auf den anderen auf ein solches Megaprojekt einstellen. Hier sind Jobs gefährdet und Existenzen bedroht. Das alles kennen wir aus der Mariahilfer Straße in Wien. In der Altstadt soll die Bauzeit jedoch 3 x so lang dauern.

Vollkommen unverständlich ist uns jedoch, daß man das Passionsspiel in Oberammergau (alle 10 Jahre!) nicht abwarten will. Für eine Rad WM war man sehr wohl bereit einen ganzen Platz während einer nicht abgeschlossenen Bauphase zu asphaltieren. Auf die Wirtschaftsbetriebe in der Altstadt wird nicht in der Form Rücksicht genommen. Hier wären langfristige Koordinations- und Planungsgespräche - und zwar mit allen Beteiligten - dringend notwendig.

Auch sollte diese Entscheidung nicht von etwaigen Fertigstellungen von Plätzen oder zu erwartenden Rostflecken durch etwaige Containerdörfer abhängig gemacht werden.

Speziell wenn auf der anderen Seite die Existenzen und Jobs von unzähligen Arbeitnehmern und auch alt eingesessenen Unternehmerfamilien in der Altstadt auf dem Spiel stehen.

Für ein Megaprojekt wie eine 3-jährige Bauzeit in der Altstadt würden wir uns auch von der Konzeption her einen anderen Umsetzungsstil wünschen. Siehe Schaubild:




Aus unserer Sicht ist dringend ein Gesamtmanagement, das nicht nur die Belange der techn. Umsetzung der Sanierung betrifft sondern auch ein wirtschaftliches Überlebenskonzept enthält, notwendig. Die Beauftragung einer geeigneten Agentur wäre wegweisend.

Absiedelungen von Betrieben in Container halte ich eher für ein gewagtes Konzept - bei den Gastgärten ist es gänzlich unmöglich! Wie soll ein Wirtschaftsbetrieb seine Miete und Löhne für seine Angestellten aus einem Container heraus erwirtschaften, wenn zum Teil mehrere 100 m2 Geschäftsfläche zu zahlen sind. Diese Kosten kann man nicht aus einem Container heraus erwirtschaften, sonst täten das kostengetriebene Betriebe immer.

Zu klären bleibt auch, inwiefern Mieten überhaupt noch gerechtfertigt einzutreiben sind, wenn das Mietobjekt völlig unbrauchbar ist, auch wenn es ohne Verschulden des Vermieters so ist.

In den letzten Jahren war es eher nicht möglich, sich wirtschaftlich gegen solche Projekte mit einem Polster abzusichern. Viele Betriebe sind auch gerade neu in der Altstadt. Hier ist die Konkursgefahr eminent. Weiters werden Betriebe Kredite brauchen, um eine 3-jährige Durststrecke überhaupt überstehen zu können

Auch wenn die Möglichkeit eines Inlinerverfahren zur Sanierung wahrscheinlich geprüft wurde, möchten wir erfahren warum dies nicht in Frage kommt. Am besten durch eine unabhängige Expertise.

Innovative Konzepte sind hier gefragt. Vielleicht kann man Betrieben helfen, indem man in Zusammenarbeit mit Congress und Messe eine ständige kostenfreie Möglichkeit auf allen stattfindenden Messen schafft, in Form einer Altstadthalle Umsätze zu generieren. 3 Jahre sind eine lange Zeit! Für einige wird es das AUS bedeuten.

 

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 Themenkatalog Baustelle:

Link zum PDF

 

 

Projektleitung: Peter-Paul Bloder

Arbeitsgruppe: gesamter Vorstand

Status: begonnen 

Meilensteine:

  1. Erste Gespräche im November 2018 wegen Oberammergau mit BGM Willi und Fr. Vbgm Oppitz-Plörer
  2. Erster offener Brief an den Gemeinderat 14.11.2018
  3. Zweiter Brief an den Innsbrucker Gemeinderat am 15. April 2019
  4. Medienpräsenz (siehe Links oben)
  5. Gemeinderatsbeschluß zur Verschiebung des Baustarts auf 2021
  6. Einsetzen eines Bürgerbeteiligungprozesses
  7. Geschlossenes Hearing in der WKO Innsbruck am 11.06.2019 mit allen Altstadtunternehmern und Innsbrucker Kommunalbetriebe
  8. Offenes Hearing mit allen Beteiligten am 04.07.2019 und BGM Willi, Innsbrucker Kommunalbetriebe

Evaluierung: 

  •  Verschiebung Baustelle um 1 Jahr wegen Oberammergau
    • Dies konnte in Zusammenarbeit mit dem TVB sicher gestellt werden
  • Einsetzen eines Bürgerbeteiligungsprozesses
    • Ein Bürgerbeteiligungsprozess wurde aufgesetzt und wird von der Firma Clavis abgewickelt
      • Termine: 11.06. und 04.07.2019 mit politischer Beteiligung

       

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