Thursday, 28. Januar 2021

Innsbruck ist das Herz der Alpen - die Altstadt das Herz Innsbrucks

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Zusammenfassung - Statements zu 3 Fragen zur Baustelle aus heutiger Sicht

Betreff

  • Allgemeine Statements
    • vorab mein herzlichster Dank für deine umfänglichen Bemühungen in diesen schwierigen Zeiten! In der Tat ist es auch für mich momentan äußerst schwierig. Deshalb erlaube ich mir, meine Situation kurz zu skizzieren: Ich habe vier gewerbliche Mieter: Modegeschäft +++++++, Modegeschäft++++++++, Café ++++++und Zahnarztpraxis Dr. ++++++++.Alle außer der Zahnarztpraxis haben Betretungsverbot und sehen sich nicht imstande, die Pachtzahlungen fortzuführen.De facto hat der+++++++, insbesondere nach einer großen Investition vor zwei Jahren, die Belastungsgrenze der Verschuldung erreicht. Dies wiederum heißt, dass schon bei kleineren Mietausfällen das gesamte Projekt in Schieflage geraten wird. Ich würde in anbetracht der aktuellen Krise als Eigentümer einer Immobile ohne Belastungen jederzeit den betreffenden Unternehmen bereitwilligst entgegenkommen. Leider ist mir diese Geste verwehrt.
    • Auch aufgrund der zukünftigen Bedrohungen des Innsbrucker Altstadtgeschäftslebens ( v.a. die Trinkwasserleitungsbaustelle ab 2021 ) sind die Perspektiven für meine  Pächter insgesamt leider sehr schlecht. Deshalb bitte ich als Betroffener inständig um eine adäquate öffentliche Unterstützung.Aufgrund der momentanen Situation sehen wir nach Wiedereröffnung der Betriebe einen Umsatzrückgang von 50% im Restaurantbereich/Cafebereiches und 70% im Hotelbereich. Dies kalkulieren wir für die kommenden 18 Monate. In unübersichtlichen Zeiten wie diesen wird vor allem die Hotelbranche brutale Umsatzrückgänge zu verzeichnen haben. Niemand reist mehr in Gruppen oder steigt in einen Flieger, auf engstem Raum. Wir können nur auf den lokalen regionalen Markt hoffen, der für ein internationales Tourismusland wie Tirol, die zukünftigen Einbußen nicht auffangen wird. Hier braucht es sowieso ein Umdenken und eine Neuausrichtung. Wir sind seit 36 Jahren in der Innsbrucker Altstadt in dieser Branche tätig und kennen unseren Standort sehr gut. Die Tagesfrequenzen im Restaurantgeschäft werden einbrechen. Viele Branchen in Innsbruck sind betroffen, es geht ja alles Hand in Hand. Tagestouristen, speziell im Bustourismus werden vorerst komplett fern bleiben. In dem Zusammenhang verweisen wir auf Reiseveranstalter, Reisebüros und auch auf dem Tourismusverband. GF Karin Sailer stellt genau so düstere Prognosen, siehe https://tirol.orf.at/stories/3042531/ Spätestens jetzt ist jedem bewusst, wie sehr jeder mit jedem direkt oder indirekt verbunden ist. Einen sofortigen Umbau der Wasserleitungen oder auch einen Start ab 2021 kommt in unserer Branche in der Altstadt einem Genickbruch gleich! Das aktuelle Geschäftsjahr ist wie für viele anderen Betroffenen ein immenser Schaden. Deshalb ist für kommendes Jahr, speziell ab der Gastgarten Saison bis frühestens 2024 für Schadensbegrenzung zu sorgen. Studien aus anderen Krisen zeigen, dass es bis 3 Jahren braucht, bis sich der Markt wieder erholt. Ein solche mehrjährige Großbaustelle würde mit Betriebsschließungen einher gehen. Wir streben an, 2021 einen ausgeglichenen Jahresabschluss zustande zu bringen. 2022 bis 2024 muss daher für die vor allem heuer entstandenen Schäden herhalten. Daher ist 2025 der früheste Termin für die Baustelle. Sollte die Baustelle im ganz großen Stil 2021 durchgeboxt werden, dh. in allen Straßen voll loszulegen, wird der finanzielle Schaden noch größer. Alternativen in den umliegenden Geschäften der Altstadt branchenübergreifemd ist da, den geschwächten Gästemix aus der D-A-CH Region hier durch diese Maßnahme auszulagern ist existentsbedrohend! Handel, Gastronomie und Hotellerie ist massiv betroffen. Es muss hier eine vernünftige Lösung für alle Bereiche her, bitte hier den Hausverstand und die Vernunft walten lassen. Diese Variante würde uns noch mehr Schaden, Sorgen und Ängste als bisher bescheren. Welchem Risiko, das nicht gleich gebaut wird, wären wir ausgesetzt?
      Mögliche Wasserrohrbrüche und Versorgungsengpässe, die keine Experten voraussagen könnten. Dass das Versorgungsnetz marode und in die Jahre gekommen ist, keine Frage. Wir als Unternehmer haben uns weit aus mehr Herausforderungen als diese zu stellen in den kommenden Jahren! Mir ist bewusst, dass speziell wir als Traditionsbetrieb von Gästen aus nah und fern leben und die nächsten Jahre sehr magere sein werden, eine solche Baustelle ist um jeden Preis auf frühestens 2025 zu verschieben! Es brennt der Hut!!! Gerne stehen wir zu jedem Gespräch zur Verfügung 
      • Sich in der aktuellen Situation über diese IKB Baustelle Gedanken zu machen, ist unserer Meinung nach, komplett sinnlos und lächerlich! Wir werden uns auch mit Händen und Füssen dagegen wehren, dass diese Baustelle in unseren betroffenen Strassen (Schlossergasse + Herzog-Friedrich-Strasse) jetzt während der Corona-Krise kommt! Ich bitte auch um laufende Updates bzgl. der Planung von den Kaufleuten der Hofgasse, angeführt von Thomas Weber, für die Umsetzung der Baustelle in der Hofgasse jetzt während der Corona-Krise! Immerhin würde das ja wiederrum uns durch den Baustellenverkehr MASSIV belasten! Ich glaub, wir haben jetzt alle schon genug Probleme!!! Zuerst müssen wir mal schauen, wer von allen Wirtschaftstreibenden diese Corona-Krise überhaupt übersteht und überlebt! Dann muss man abwarten, wie die wirtschaftliche Situation überhaupt weitergeht und wieviele Wochen und Monate uns diese Krise noch belasten und verfolgend wird. Wir rechnen damit, dass die nächsten 12 Monate katastrophal werden! Es wird auch spannend bzgl. Weltwirtschaftskrise! Deshalb werden wir alles tun, um diese IKB-Baustelle so lange wie möglich nach hinten zu schieben! Mindestens 5-10 Jahre! Oder sie zur Gänze verhindern! Habe auch gestern mit unseren Nachbarn Barbara und Tobias Gatt diesbezüglich lange gesprochen! Wir werden Jahre brauchen, bis wir diese Corona-Krise verarbeitet haben! Ich bin auch der Meinung, dass man das ganze Projekt komplett NEU planen muss! Das sollte auch nicht unter dem Namen ALTSTADT-BAUSTELLE laufen, sondern pro Strassenzug geplant werden! Wenn in der Anichstrasse eine Baustelle ist, reden auch nicht die Geschäftsleute vom Bozner Platz mit! Und wer jetzt noch glaubt, dass diese IKB-Planung in dieser katastrophalen Art und Weise vollzogen wird, hat noch nicht verstanden, dass wir in der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg stecken!!!
    • im Moment sieht es so aus, als ob die schlimmsten Befürchtungen eingetroffen wären. Wahrscheinlich habt ihr euch auch schon überlegt, die IKB-Baustelle im kommenden Jahr zu verschieben. Rechnet man dieses Jahr zu den Baustellenjahren dazu, wäre die Altstadt nach dieser Zeit vermutlich komplett ohne Betriebe. Noch dazu hat man ja dieses Jahr noch baustellenfrei gelassen wegen der Oberammergauer Spiele, welche Amerikaner nach Innsbruck gebracht hätten – das wird nun mit Sicherheit ausfallen. Auch die Stadt dürfte bald feststellen, daß die Einnahmen weniger werden, welche über die Betriebe, auch der aus der Altstadt, eingehen. Auf alle Fälle sollte  man andenken, die Baustellen zu verschieben, so das noch möglich ist. Ich hoffe, es geht euch, zumindest gesundheitlich allen gut, schönen Nachmittag,
    • es ist mir ein Anliegen dir für die bisherigen umfangreichen Vorarbeiten hinsichtlich der zu erwartenden Kanalbauarbeiten zu danken. Darüber hinaus ersuche ich auf die IKB und auf die Stadt Innsbruck einzuwirken, dass die Kanalbauarbeiten in der Altstadt aus gegebenem Anlass frühestens mit Jänner 2023 beginnen können. Begründung: Ein großer Teil der < Altstadt Wirtschaft> mit touristischem Schwerpunkt Handel, Hotels, Restaurants werden voraussichtlich das Jahr 2020 mit starken Verlusten abschließen. Erst ab 2021 kann mit einer geringen wirtschaftlichen Erholung gerechnet werden. Ab 2022 - wenn alles gut geht - könnten einigermaßen gute wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden. Diese Mittel benötigen die Unternehmen dringend um den neuen finanzieller Herausforderungen und Einbußen durch die Kanalbauarbeiten im Jahr 2023 begegnen zu können. Sehr geehrter Herr Bloder, sollte die IKB und die Stadt Innsbruck die Lage der Unternehmen in der Altstadt nicht richtig einschätzen so müssen diese beiden Entscheidungsträger die Verantwortung für das zu erwartende Desaster übernehmen.
    • Die Situation ist äußerst schwierig und wir sehen speziell in der Altstadt-Innsbruck, wo nahezu alle Geschäftskonzepte auf den Tourismus ausgelegt sind auch nach der Öffnung der Quarantäne keine Besserung der Situation. Im Gegenteil, sobald die Geschäfte geöffnet sind, haben wir wieder volle Kosten, aber keine Umsätze, das ist speziell in unserem Fall sicher, da unser gesamtes Umsatzpotential zu 95% vom Tourismus abhängig ist. Wir sehen auf Grund der internationalen Situation auch keine Verbesserung bis Ende des Jahres. Die Situation ist also ganz eindeutig existenzbedrohend.
  • Wie kommt IHR mit der momentanen Situation zu recht und mit welchen Aussichten rechnet IHR (z.B. Dauer bis zum Wiederanspringen des Geschäfte nach der Öffnung der Quarantäne, Situation rund um den zu erwartenden Tourismus usw.)

    • Einen Betrieb, auf 0 fahren, der gerade erst 2 Jahre alt ist, ist nicht angenehm. Die Frühjahr/Sommersaison können wir abschreiben und hoffen, dass wir die Ware mit 0-Verdienst loswerden. Bei den Herbst-Winter-Umsätzen schätze ich mit einem Rückgang von min. 50%. D.H. Mitarbeiter zu Hause lassen!
    • Ich stehe grade vor dem totalen Null, konnte aber zumindest aktuell die Miete, Franchisegebühr aussetzen und meine Mitarbeiterin ist in Kurzarbeit. Ich rechne mal nicht damit, dass wir vor Mai wieder öffnen können und auch dann wird es noch lange dauern, bis wir wieder genug Kunden haben werden, dass an „normal“ zu denken ist. Touristen werden sicher frühestens im Juli wieder kommen… Zu groß ist die Angst und ich glaube kaum, dass die Grenzen so schnell wieder aufgehen werden.Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir das überstehen werden.
    • Muss man leider hinnehmen wie es ist - Katastrophe. Richtig erst wieder wenn Impfstoff vorhanden. Mai 2021 rechne ich dass sich die Lage normalisiert. Denn wichtigen Sommer heuer können wir vergessen. Ich rechne mit mindestens - 50-70% Rückgang über den Sommer. Winter wird heuer auch schwierig werden. Alle Ansammlungen werden vermieden, auch Christkindlmarkt. Das sitzt tief in den Köpfen jetzt und Tourismus ist ein vollcrash gegen die Wand. Was tun wenn Länder Quarantäne für Rückkehrer wie China einführen? Wer kommt dann noch? Zusätzlich rufen Länder auf zu Hause Urlaub zu machen um eigene Wirtschaft zu schützen...schaut leider nicht gut aus.
    • schwer, aber ich bin da voller Hoffnung auf einen Neustart – auch wenn der Sommer sehr schwer werden wird!
    • So wie die Informationen momentan transportiert werden, rechne ich mit einer Öffnung Anfang Juni, das touristische Sommergeschäft ist für heuer definitiv gelaufen, vielleicht können wir einen kleinen Teil mit heimischen Touristen kompensieren. Im Winter, mit Start der Grippesaison, stehen wir wahrscheinlich wieder vor einer ähnlichen Situation wie jetzt, d.h. wenn es überhaupt ein Wintergeschäft gibt, wird dieses mäßig sein.
    • Es steht schlimm um den Tourismus in Tirol! Der Imageschaden ist gewaltig und ich glaube nicht, dass der Tourismus heuer noch anspringt! Vor allem die Nahmaerkte, jnsbesondere Oberitalien, sind massiv beschaedigt! Einzig der Oesterreich Tourismus kann vage einsetzen, doch das rettet uns vermutlich auch nicht mehr! Am Besten waere es, wenn die Altstadt- Baustelle heuer stattfaende, damit wir naechstes Jahr wieder durchstarten koennen! - wir gehoeren zu der am Aergsten betroffenen Berufsgruppe! Denn die meisten Fremdenfuehrer sind EPU's und Kleinverdiener - uns trifft es besonders hart! Der Haertefonds reicht, wenn wir Glueck haben und auch eine Fortzahlung bekommen, bis zum Sommer - und dann??
    • Ich werd hier ein bisserl pessimistischer sein (um hoffentlich dann positiv überrascht zu werden) - ich glaube nicht, dass die Gastro schnell wieder öffnen wird, und wenn es dann soweit sein wird, vielleicht auch nur eingeschränkt (d.h. möglicherweise nur zu bestimmten Zeiten z.B. Mittag - für uns als Abendlokal wäre das natürlich nicht unbedingt vorteilhaft, müssten unsere Philosoph und Konzept umstellen…wäre aber machbar, aber sicher zu anderen Umsatzzahlen) und wenn dann wieder „Normalbetrieb“ möglich wäre, gibt es abzuwarten a) kommt eine zweite, dritte Welle - d.h. wird wieder eingeschränkt, wie lange werden wir offen haben können etc - wieder Unsicherheit, b) wieviel Geld blieb/bleibt den Österreichern (also auch unseren Gästen) im Tascherl während der Krise und wie werden wir frequentiert werden (wenn man Berichte aus China liest, wird da erwähnt dass Restaurants die vorher sehr gut besucht waren, zur Hälfte leer sind…) und c) wie lange werden die Touristen ausbleiben (wann geht der Flugverkehr wieder los? geht dieser wieder los? wie schaut die globale Lage bzgl Virus und Öffnung von Gesellschaften/Ländern sowie auch Grenzen aus) etc etc etc - alles ungeklärte Dinge, und es ist natürlich vollkommenes Kaffeesudlesen, das wir alle hier und jetzt betreiben. Ich glaube, die Wilderin wird wieder bei 0 anfangen müssen. Als hätte es die letzten 8 Jahre nicht gegeben. Als würden wir grad wieder neu aufsperren, und uns um Gäste bemühen (was durchaus ok ist - und wir auch kein Problem damit haben - a bisserl demotivierend ist es jedoch schon). Ich glaub, dass der Tourismus in Tirol sehr leiden wird, die Sommersaison (sollten wir bis dahin wieder offen haben dürfen) sehr mager ausschauen wird und beim Winter bin ich mir nicht sicher, ob es nicht zu einem Umdenken kommen muss. Der Imageschaden kann schon ganz schön groß sein (Vergleich Österreichischer Weinskandal - Umorientierung und Qualitätsverbesserung der Winzer damals - weg von Menge hin zu Qualität). Ich rechne also mit Umsatzzahlen (im Jahr) wie im ersten Jahr - bzw hoffe ich - jedoch sind natürlich die Kosten (Miete, Personal, etc) in der Zwischenzeit angestiegen - also wird es wirklich sehr sehr sehr knapp werden.
    • Dank meines Online-Shops und der bevorstehenden Ostertage, komm ich gar nicht so schlecht zu recht. Meine Vermieterin hat mir einstweilen die Miete erlassen. Wir schauen nach dem Ende der Schließung, was sich ausgeht. Ich glaube, dass wir kleinen Altstadtgeschäfte ab Mai, spätestens Anfang Juni wieder aufmachen können.
    • bzgl. Umsatzverlust März und April 2020 ca. EURO 000.000,--. Ich hoffe, wir kriegen 75 Prozent ersetzt, da wir das Geschäft lt. Behörde geschlossen halten müssen.
    • Bei einigen Mitarbeitern haben wir uns teilweise nach Schließung mit einer „Einvernehmlichen Lösung“ verabschiedet und bei den restlichen wurde der Urlaub abgebaut und sind seit 01.04. auf Kurzarbeit angemeldet.
    • Unser Situation derzeit, Null Einnahmen, die Fixkosten laufen weiter ,wir versuchen natürlich unser Bestes und leben von unserem Ersparten und das reicht unter anderem Aufgrund der letzten Jahre, Dank unserer teilweise an der Realität vorbei lebenden Politiker nicht lange( Registrierkassen Pflicht, Kurzparkzone bis 21:00(Frau Pitscheider von den Grünen),Kurzparkzonen Erhöhung (Schwarzl und Willi natürlich auch von den Grünen),Gastgartenerhöhung(Man kann sich ja wieder denken ,WER),die Lohnkosten sind enorm in die Höhe gegangen und und und………… Vor Juni denke ich werden wir wahrscheinlich nicht wieder aufsperren und wenn dann wird das Geschäft sicher nur schleppend laufen .Wir werden sicher das ganze Jahr 2020 kämpfen müssen und hoffen das wir es geschäftlich überleben werden. Und wahrscheinlich wird es nicht jedem gelingen.
    • Status ist, dass wir eine Mitarbeiterin Kurzarbeit haben und die zweite Mitarbeiterin einvernehmlich gekündigt haben (mit Wiedereinstellungsgarantie, sofern es wirtschaftlich dann auch wieder geht) Jänner Februar ist zudem die Frühlings- und Sommerware eingetroffen und natürlich auch zu bezahlen gewesen. Fazit: Im Jänner Umsatzloch wie auch gedacht, Februar war okay und seit Mitte März "0", das in Verbindung mit hohen Kosten ... nicht prickelnd! Vermute, dass wir erst wieder im Juni so langsam starten können - ob dann aber auch gleich gekauft wird ist wieder eine andere Sache. Schlimmer noch es kommt die Herbst- und Winter Ware dann schon wieder rein, die auch wieder gezahlt werden muss. Also 2020 wird katastrophal auch in Anbetracht, dass wir jetzt gerade mal ein Jahr offen haben und noch nicht die Reserven aufbauen konnten, die es benötigen würde.   
    • Die derzeitige Situation ist auch für uns keine leichte, wobei ich nicht unbedingt meinen Lebensunterhalt damit bestreiten muss. Da sich vieles von Tag zu Tag ändert, kann ich nur schwer beurteilen , wann wir das Geschäft wieder öffnen dürfen. Da ich, wie so viele von uns vom Tourismus bzw. von unseren Gästen abhängig bin denke ich, dass der Beginn z B. ab Mai sehr langsam anlaufen wird und uns eine schwierige Sommersaison bevorsteht. Ich habe aber die Hoffnung, dass es sich bis zum Herbst bzw. dann Dezember ( Weihnachtsmarkt) wieder etwas einpendeln wird, obwohl ich auch hier mit starken Umsatzrückgängen rechne durch das Ausbleiben der Touristen, hauptsächlich Italiener.
    • Denke mitte mai eher aber anfang juni….restaurants, cafes. Hotelbetrieb wird sich sowieso sehr schleppend entwickeln…..
    • Wie so viele andere Betriebe in der Altstadt leben wir schon großteils vom Tourismus, welcher sicher noch einige Zeit ausbleiben wird. 
    •  Unser Geschäft ist zu 90 % vom Tourismus abhängig und wir erwarten für das Jahr 2020 große Umsatzrückgänge. Aber auch die nächsten Jahre sehen wir sehr kritisch aufgrund der Baustellen und die weiteren Auswirkungen von COVID19.
    • Lieber Paul, wie Dir meine Frau ja schon mündlich bestätigt hat, beträgt bei uns der Umsatzeinbruch 70%, wir haben alle Mitarbeiterinnen in Kurzarbeit geschickt, es ist davon auszugehen, daß sich die Situation auch über den Sommer nicht bessern wird. Was wir und ob wir überhaupt etwas beantragen können (Geschäftsentgang etc.) wird sich erst zeigen, da dazu die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden müssen. 
    • Ich glaube wir haben auch nach Ostern (wenn wieder geöffnet sein wird) mit weniger Umsatz zu rechnen. Im Sommer glaube ich aber mehr Einheimische und viel weniger Touristen - die Leute haben keinen Urlaub mehr, weil alles schon verbraucht werden musste und weniger Geld wegen Kurzarbeit. Außerdem werden viele sicher lieber in der sicheren Heimat bleiben und von einer Auslandsreise absehen. Auch unsere Deutschen Nachbaren. 
    • Mit dieser Lage hat niemand gerechnet und ich rechne auch nicht das wir wieder normalen Betrieb im Sommer haben werden, aber wir brauchen jeden Euro das wir um die Runde kommen und bis im Dezember es sich wieder normalisiert.
    • Wir kommen derzeit ganz gut zurecht. Kleine Reserven haben uns über die ersten Wochen geholfen. Wir haben noch in der 1. Woche der Krise auf einen Lieferservice für Wein umgestellt und insbesondere bei den Stammkunden recht gut ausliefern können. Selbstverständlich geht uns der Gastronomieanteil im Geschäft erheblich ab. Wir haben dadurch einen Umsatzausfall von über 80 %! Unsere Hausbanken haben uns recht zügig den Kontorahmen erhöht, so dass wir alle Verpflichtungen gegenüber Personal und Lieferanten erfüllen konnten. Seit den letzten Tagen wissen wir alle nunmehr auch, dass n.W. der Handel und Mitte Mai die Gastronomie wieder schrittweise öffnen darf. Das wäre natürlich für die Zukunft eine Erleichterung! Wir haben bisher keine Mitarbeiter auf Kurzarbeit gemeldet sondern ausschließlich Zeitguthaben und Urlaube abgebaut.
  • Werdet IHR Mittel aus dem Nothilfefonds brauchen und mit welcher Höhe des aufzunehmenden Kredites rechnet IHR (lt. Pressekonferenzinformationen von letzter Woche wird es möglich sein bis zu einem Viertel des Jahresumsatzes an Geld aufzunehmen, formuliert ohne Zahlen)

    • Ich hoffe, dass sich das vermeiden lässt - falls nicht mache ich eher den Laden dicht!
    • Ich werde den Härtefallfonds beantragen, warte aber noch bis nach Ostern, da ich vorher wissen will, was noch kommt und ich noch etwas diesbezüglich klären muss, was beim Formular/Anleitung/Richtlinie nicht zusammenpasst! – Dazu können wir gerne auch telefonieren… Vielleicht kennst du jemand bei der Wirtschaftskammer der hier direkt zuständig ist. Ich komm telefonisch einfach nicht durch
    • Ich muss dazu erst mal abwarten was jetzt genau kommt - habe heute die Pressekonferenz gesehen, aber ich brauch das mal schwarz auf weiss, was das genau heisst. Es wird schwierig werden, aber ich denke ich muss einen Kredit aufnehmen (was ich eigentlich nicht wollte :( ) weil, so wie es ausschaut, wenn überhaupt Zahlungen im nächsten Jahr kommen werden - und bis dahin reichen meine sehr hart angesparten Reserven nie und nimmer. Und die sind dann auch „weg“ - und dann gibt’s den Kredit zu bedienen, und die Stundungen zu zahlen…auch das wird alles sehr sehr knapp werden. Ich hab mich schon a bisserl drauf vorbereitet, dass ich was auf der Seite hab, sollte mal mir was Gröberes passieren, oder der Umsatz a bisserl rückläufig wird. Ich hab halt keine Reserven in dem Sinne, dass wir behördlich geschlossen wurden und keine Ahnung auf wie lange. Lieferservice hatten wir uns überlegt, aber ich glaube das würde uns noch ein größeres Loch reissen, da wir nie die Umsätze generieren werden, die wir benötigen um Miete, Personal etc zu decken. Die Kurzarbeit hilft dies wenigstens überschaubar zu halten. Ein Freund von mir ist in Wien (!) auf Lieferservice umgestiegen und hat Umsatzeinbrüche von 80 (!) Prozent.
    • Ich werde jedenfalls einen Überbrückungskredit von mindestens 15% des Jahresumsatzes benötigen. Da ich für meine 7 Mitarbeiter/innen Kurzarbeit beantragt habe, müssen auch die Löhne vorfinanziert werden.
    • Werden wir sicher prüfen und in Anspruch nehmen
    • Aus jetziger Sicht nicht.
    • Wir haben bereits um einen Überbrückungskredit bei unserer Hausbank BTV angesucht, die es ja nach Prüfung an die ÖHT weiterleitet hat damit sie nur mit 20% bei Ausfall der Rückzahlungen haftet. Es war unglaublich aufwändig alle geforderten Daten bereit zu stellen und wir auch eine Prognose für die nächsten Monate abgeben mussten! (obwohl auch niemand von den Super-Fachleuten bereit ist zu sagen wie es weiter geht). Wir warten auf jeden Fall das der Kredit in den nächsten Tagen genehmigt wird, sonst können wir vermutlich für immer zusperren! (Aber laut Medien gibt es ja sofortige Förderung und Unterstützungen in Milliardenhöhe!) Sollten wir wieder aufsperren dürfen rechnet natürlich niemand damit das es von heute auf morgen wieder alles so läuft wie in alten Zeiten. Die Altstadtbaustelle interessiert mich nur am Rande, da ich momentan nicht abschätzen kann ob unsere Firma diese Krise überhaupt überlebt. Positiv denken und gesund bleiben!
    • Der Härtefallfond und der Nothilfefond ,werden uns Hoffentlich das etwas Erleichtern bis wir wieder Einnahmen haben. Eines ist aber auf jeden fall sicher ,jeder von uns wird mehr Schulden haben und auch die meisten kein Reserven mehr. Eines ist für mich aber zu 100% klar ,sollte dann auch noch die Baustelle in der Altstadt kommen, können wir ALLE Insolvenz anmelden. Unseren Betrieb gibt es nun schon seit 1962,wir haben uns nie was zu Schulden kommen lassen haben brav unsere Pflichten  gegenüber dem Staat und und…………..erfüllt.
    • ich komme derzeit noch zurecht, jedoch frisst diese Krise all meine Reserven auf. Wenn es länger dauert als momentan angekündigt und der Sommer durch die fehlenden Touristen sehr schlecht wird, dann werde ich wahrscheinlich Fremdmittel benötigen. Ich bin der Meinung, dass uns die Ansprüche aus dem Epidemiegesezt zustehen und ich werde diese auf jeden Fall innerhalb der Frist (6 Wochen nach Ende der Epidemie/Pandemie) beantragen. Es gibt Stimmen, die behaupten, dass das Kippen des Epidemiegesetzes Verfassungswidrig sein könnte. Ich gehe davon aus, dass dieser Sommer eine große Herausforderung für uns wird weil Touristen ausbleiben werden und wir uns ganz stark auf die Einheimischen konzentrieren sollten und uns bez. Werbung zusammenschliessen sollten. Es macht wenig Sinn, wenn ich für teures Geld Werbung für meine Strudel mache und Andere für Ihre Handelswaren - wichtig ist, dass die Einheimischen wieder erfahren welche besonderen Geschäfte es gibt in der Altstadt und sie zum Kaffetrinken als auch zum Einkaufen und Flanieren in die Altstadt kommen.
    • Da ich in meinem Unternehmen ( Agentur ) noch nicht sagen kann wie weit sich die Umsatzeinbrüche auf meine Liquidität auswirken, hoffe ich diese Krise ohne zusätzliche Kredite, mit etwas Eigenkapital zu überwinden.
    • Diesen Traum können wir meiner Ansicht nach weiter träumen!
    • ja
    • Wichtig wäre meiner sicht nach dass es nicht nur zu zahlungsaufschüben sondern auch zu aufhebungen kommt….zb Gastgarten dieses Jahr ohne Kosten! z.b. Toursimusabgabe?, Wko? , Kommunalsteueren? Div. Ander Steuern kosten…..
    • Für den Härtefallfonds ist unser Gewinn zu groß (wieviel davon bekommt der Staat an Steuern!), sind gespannt welche weiteren Schritte gesetzt werden. Haben wie viele andere auch seit 15.3. null Einkommen, Löhne – Abgaben und Steuern müssen aber trotzdem bezahlt werden.
    • habe nicht vor, diesen in Anspruch zu nehmen, aber man weiss ja nie (außerdem falle ich nicht unter die Kriterien wegen Nebenbeschäftigung!)
    • Das wissen wir noch nicht. Da wir im Gesamtunternehmen Umsatzrückgänge von 80 % erwarten, könnten wir jedoch ein Ansuchen an den Nothilfefonds stellen.
    • Ja, Notfallfond. Kredite keine.
    • Der Härtefonds hat nicht einmal für die monatliche Zinstilgung gereicht geschweige Auto, Versicherung,und Tank,und Betriebswohnung .für den Betriebsmittelkredit bei der Raiffeisenbank habe ich heute auch eine Absage erhalten..
    • Durch die unerwartete Corona-Krise, ist die geplante Baustelle natürlich für alle Geschäftstreibenden in der Altstadt-Innsbruck doppelt belastend. Wirtschaftlich gesehen wahrscheinlich für viele nicht zu überstehen. Im Hinblick auf Oberammergau 2022 und durch die Folgen der Corona-Krise, sollte der Zeitplan der geplanten Baustelle unbedingt überdacht werden.
  • Wir werden selbstverständlich Mittel aus dem Nothilfefonds benötigen. Derzeit gehe ich davon aus, dass wir keine zusätzlichen Kredite benötigen. Ziel muss es jedoch sein, die vorübergehend erhöhten Betriebsmittelkonten wieder auf den normalen Stand zu bringen. Ich rechne da mit den Unterstützungen für die Betriebskosten wie Mieten etc. von 75 % bei einem Umsatzausfall in unserem Fall zwischen 80 und 100 %! Ich hoffe, dass diese Mittel möglichst rasch ausgezahlt werden und wir zudem für die restlichen 25 % der Kosten Ersatz z.B. vom Land oder von der Stadt bekommen.
  • Wie schätzt IHR die Situation rund um die zu erwartenden Altstadtbaustelle und dem geplanten Baubeginn 2021 ein. Speziell im Hinblick darauf, das Oberammergau auf 2022 verlegt wurde. (Auch im Hinblick auf die Möglichkeit den aufgenommenen Kredit des Nothilfefonds zurück zu bezahlen, selbst falls uns ein Teil davon erlassen wird, Laufzeit soll anscheinend 5 Jahre sein)

    • 2020 waere aus heutiger Sicht - da Oberammergau ausfaellt - der richtige Zeitpunkt!!!
    • Sollten die Bauarbeiten wirklich beginnen - was ich leider befürchte - denn so eine Chance gibt es wahrscheinlich nicht mehr - dann können wir den Laden zusperren. Das ist keine Panik - es ist eine einfache Analyse und Rechnung.
    • Also das ist für mich nicht mehr denkbar, dass wir 2021 jetzt auch noch durch eine Baustelle negativ beeinflusst werden - das überleben wir dann mit Sicherheit nicht mehr.
    • Die Baustelle 2021-2023 wird sicher auch nochmals eine harte Zeit werden. Fraglich ist, ob die Baustelle überhaupt nächstes Jahr gestartet wird?!
    • Hier wäre es sicher angebracht, dass man uns auch bei den Standmieten entgegen kommt. Vielleicht ist es dir möglich, hier das Gespräch zu suchen.
    • Altstadtbaustelle  auf 2023 oder 2024 verlegen, sonst ist die Altstadt tot
    • auf jeden Fall wenn irgendwie geht auf 2023 verschieben – ganz klar!!!
    • Entweder sofort jetzt starten oder Jahre verschieben. Wie geplant können wir nicht stemmen mit dem Schaden jetzt und den Rückzahlungen. Das ist unmöglich Stemmbar außer die Stadt springt für die Kosten ein. 
    • Um die Kredite zu bedienen, brauchen wir jedenfalls die nächsten Jahre gute Umsätze. Daher appelliere ich an die Vernunft unserer Stadtregierung und hoffe, dass die Altstadtbaustelle um mindestens 3 Jahre verschoben wird, damit wir bis dahin unseren wirtschaftlichen Fortbestand sichern können. Weitere drastische Umsatzeinbrüche durch die Baustelle wären für viele von uns ruinös.
    • Die Baustellen müssen nach hinten verschoben werden. Zuerst muss das Gefühl und das Vertrauen in die Wirtschaft wieder da sein . Dazu Gehöhren wieder ausgebuchte Hotels. Die Möglichkeit von Medikamenten und Impfungen und natürlich wieder einen Ordentlichen Geldfluss. Da gehört auch die Stadt selber dazu, weil der reisst es ja auch ein gehöriges Loch in die Kasse
    • da die Aussichten für diesen Sommer eher unsicher sind, wäre ich dafür, dass die Altstadtbaustelle heuer im Sommer kommt und die IKB in 5 Monaten an so vielen Stellen wie möglich gleichzeitig in der Altstadt die Leitungssanierungen vornimmt. Ich wäre bereit, mein Geschäft dafür überhaupt über den Sommer geschlossen zu halten und erst Mitte November, wieder aufzusperren, wenn ich davon ausgehen, kann dass die Altstadtbaustelle damit dann erledigt ist - ausgenommen die Plasterungsarbeiten. 
    • Wir wissen ja nicht mal wann wir wieder aufmachen dürfen, und ob nicht noch eine zweite, dritte etc Welle kommt - einige Medienberichte gibt es ja, in denen Experten meinen, dass es immer wieder Auf- und Zumachen geben wird bis wir einen Impfstoff haben (das kann bis zu 18 Monaten dauern) - ob wir davon in Innsbruck auch betroffen sein werden, weiss keiner. Ich glaube schon alleine aus der Unsicherheit heraus, wäre es vielleicht gschickt sich das mit der Baustelle gut zu überlegen. Aber ob wir diese dann 2022 oder 2023 stemmen können, wenn wir uns grad wieder aufgerappelt haben (und da meine ich alle Geschäfte und Betriebe der Altstadt) und auch Kredite etc zu bedienen haben…puh. Keine Ahnung. So aber nun doch noch was Positives - ich glaub wir werden da gestärkt wieder rauskommen, alle zusammen, und als Gemeinschaft. Und in der Altstadt noch mal ein bisserl mehr. Ich will nur nicht jetzt so tun, als würde es gleich weiter gehen sobald wir wieder aufmachen dürfen. Wir sollten uns alle gemeinsam vielleicht auch überlegen, was wollen wir - Masse oder Qualität. Welche Touristen wollen wir, was können wir anbieten. Welche Einheimischen können wir an uns binden und wie? Wie können wir uns (und da denk ich nun Altstadt) positionieren? Es gibt noch immer viele Einheimische die einfach nicht in die Altstadt gehen, weil sie so „touristisch“ ist. Wie kriegen wir auch Leute vom Land in die Innen/Altstadt? Wie können wir es besser ermöglichen dass sie zu uns wollen und auch ein Zeiterl blieben (Shuttlebusse, Parkgebühren länger einwerfen können als nur 1,5 Std etc - da ist viel drin). Wir sollten vielleicht Pläne in der Schublade haben, uns Gedanken darüber machen, was tun wir wenn die Touristen (noch) nicht kommen. Diese Zeit gibt uns eine Chance Alteingesessenes aufzubrechen, nur weil es immer so war und immer so getan wurde, heisst ja nicht dass wir es nicht anders angehen können und uns neu positionieren können. Jeder mit dem was er am besten kann. Mit wenig Konkurrenzdenken aber in großer Gemeinschaft. Wir alle - für Euch! 
    • Ich fände es gut, wenn die Hofgasse (bei Zustimmung der dortigen Kaufleute) möglichst bald umgebaut wird. Ich für meinen teil wäre um eine Verschnaufpause und dem Start erst 2023 froh.
    • Bezogen auf die Baustelle bitten wir um Aufschub bis 2025, zur Erholung der Wirtschaft.An die dafür VERANWORTLICHEN:  Ich weis schon was schert euch ein Kleiner Konditor (der inzwischen 40 Jahre arbeitet ,noch nie einen Tag arbeitslos war) IHR zerstört damit nicht nur meinen Betrieb  sondern auch viele ,viele andere.
    • Um uns finanziell zu erholen brauchen wir sicher mehrere Jahre und dann auch noch die Altstadtbaustelle zu meistern ist in meinen Augen einfach unmöglich. Ich hoffe auf ein klares Umdenken und die Verschiebung der Baustelle auf mehrere Jahre(mindestens 5 Jahre)
    • Durch die geplante dreijährige Bauphase, wird es sicher für viele Betriebe nicht einfach werden, die fälligen Raten für aufgenommene Überbrückungskredite in den nächsten fünf Jahren immer planmäßig zu begleichen. Die Umsätze werden sicher bedingt durch Corona und der Baustelle nicht gerade in die Höhe schnellen. Es sollte sicher überlegt werden, dass im Jahr 2022 ab April die Baustelle für das ganze Jahr stillgelegt wird, um hier weitere Umsatzeinbrüchen abzufangen. Wäre es nicht eine Idee oder Möglichkeit, mit der Baustelle an einigen Orten/ Stellen / Gassen  schon heuer zu beginnen, da sich nach Corona die Touristenströme sicher in Grenzen halten werden und so diese schwierige Lage sinnvoll genützt werden könnte.
    • Die erste frage ist ob die ikb überhaubt den zeitplan 2021 einhalten könnte? Würde? Bevor ich da lang spekulationen mache? Weiteres bin mir nicht sicher ob wenn dann eine verschiebung so super ist……?? Wenn dann eher so auf ca. 5 jahre später ein jahr später weiss nicht denke dann könnte es sein dass gerade wenn das geschäft vielleicht wieder normale fahrt aufgenommen hat dann wird das ganze mit der baustelle wieder belastet? Schwierig hier prognosen zu geben
    • Nach derzeitigem Stand hoffen wir stark darauf dass sich unsere wirtschaftliche Lage wieder erholen kann. Dies würde aber auf jeden Fall voraussetzen, dass die Baustelle mindestens um ein Jahr verschoben wird. Solange werden wir sicher benötigen um uns von unseren Umsatzeinbußen wieder zu erholen.
    • w.o. bereits erwähnt. Sollte es zu keinen größeren Mietreduktionen und weiteren Einsparungen kommen, werden wir das Geschäft zusperren müssen.
    • Mich  wundert obige Frage, da ich vorletzte Woche erfuhr, daß die Altstadtbaustelle zeitlich verschoben werden soll, das wurde mir fix bestätigt, daher bin ich überrascht, daß der Vorstand der Altstadtgemeineschaft davon noch nicht informiert wurde.
    • Wenn eine Baustelle diesen Sommer möglich ist und bis Herbst großteils abgeschlossen werden kann (nur kleine Arbeiten bzw. Asphaltieren im kommenden Jahr), bin ich für eine sofortige Großbaustelle. Der Sommer ist soundso dahin und so können wir ab Ende Herbst 2020 wieder losstarten. Augenmerk im Marketing sehr intensiv auf die dagebliebenen Einheimischen - trotz Baustelle!! Touristen werden ja vermutlich großteils aus bleiben.Wenn ein Start der Baustelle im Mai auf Grund von fehlendem Personal,… nicht möglich ist bzw. sich wieder über mehrere Jahre ziehen würde, bin ich für eine Beibehaltung der derzeitigen Pläne. 
    • Es besteht nur eine Überlebensmöglichkeit für uns kleinen Geschäftsleutendie Altstadtbaustelle auf 2023 zu verschieben………..
    • Durch die unerwartete Corona-Krise, ist die geplante Baustelle natürlich für alle Geschäftstreibenden in der Altstadt-Innsbruck doppelt belastend. Wirtschaftlich gesehen wahrscheinlich für viele nicht zu überstehen. Im Hinblick auf Oberammergau 2022 und durch die Folgen der Corona-Krise, sollte der Zeitplan der geplanten Baustelle unbedingt überdacht werden.
    • Sehr große Sorgen bereitet mir die Altstadtbaustelle nächstes Jahr. Ein weiteres Jahr mit massiven Umsatzeinbußen ist meines Erachtens für die meisten Betriebe in der Altstadt und auch für meinen Betrieb nur sehr schwer zu verkraften. Wir können zwar einen Teil auf das 2. Geschäft in der Markthalle verschieben, jedoch verlieren wir durch die Baustelle wieder sehr viel Umsatz und damit Deckungsbeitrag! Nachdem der Sommertourismus bereits heuer durch die Corona-Krise sehr verhalten und eher problematisch verlaufen wird wäre das bereits für nächstes Jahr ein weiterer herber Rückschlag! Meines Erachtens MUSS die Altstadtbaustelle für mindestens 3 (DREI!!!) Jahre zurückverschoben werden. Ich hoffe die Stadtpolitik sieht dies ein! Im übrigen haben die eh kein Geld für große Projekte und können die laufenden Einnahmen der nächsten Jahre sicherlich wieder gut brauchen. In diesem Sinne bitte ich Dich meine Meinung entsprechend zu verwenden und bei Bedarf auch gerne weiterzugeben.

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